Freiwilligenarbeit in Guatemala

Livingston – Karibikgefühl unter Palmen

In Livingston vergisst du beinahe, dass du dich in Guatemala befindest. So stellt man sich eher Jamaika vor. Anders als in den guatemaltektischen Städten, wo die Kultur der Mayas vorherrscht, sind die Bewohner in Livingston hauptsächlich afroamerikanischen Ursprungs. Eine sonst in Guatemala untypische ethnische Mischung aus Garifuna, Mayas und Ladinos macht dieses kleine Städtchen zu einer ehnischen Eigenheit. So werden hier auch vier verschiedene Sprachen gesprochen: Spanisch, K’iche‘ (Sprache der Mayas), Garifuna und Englisch. Die Garifuna haben sich Mitte des 18. Jahrhundert an Guatemalas Ostküste niedergelassen und stellen die einzige afroamerikanischen Volksgruppe Guatemalas dar.

Livingston liegt an der karibischen Küste und ist nur per Boot (span: lancha) erreichbar. Es gibt zwei Möglichkeiten nach Livingston zu gelangen: Eine kurze Bootsfahrt von der gegenüberliegenden Hafenstadt Puerto Barrios aus oder eine malerischen, knapp 2-stündige Bootsfahrt entlang  des Flusses Rio Dulce. Letzte ist nicht nur aufgrund der malerischen Landschaft empfehlenswert, die Fahrt führt auch am Chocón Machacas Biotop vorbei, welches Karibik-Manati (eine Seekuhart der Familie der Rundschwanzseekühe) beherbergt.

Einmal in Livingston angekommen, solltest du unbedingt den schönen Strand von Playa Blanca besuchen, welchen du ebenfalls nur per Boot erreichst. Der Traumstrand mit weissem Sand und Palmen und die angenehmen Wassertemperaturen lassen das Karibikgefühl erst recht hochkommen. Eine weitere Touristenattraktion sind die  Wasserfälle „Seven Altars“ welche nach einer 5 km langen Wanderung vom Strand aus zu erreichen sind. Zurück im Städtchen kannst du dich in einem der vielzähligen Restaurants von der Gastronomie der Garifuna verwöhnen lassen.

Möchtest du die Vielseitigkeit Guatemalas gerne auf eigene Faust entdecken und dich als Freiwilliger engagieren? Dann erfahre mehr über unsere zahlreichen Freiwilligenprojekte in Guatemala.

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