Freiwilligenarbeit in Guatemala

Essgewohnheiten in Guatemala

Die Mahlzeiten

Frühstück gibt es in Guatemala normalerweise zwischen sechs und zehn Uhr vormittags und wird desayuno chapín genannt (wort-wörtlich: guatemalisches Frühstück). Es ist eine ausgedehnte Mahlzeit und besteht normalerweise mindestens aus Eiern, Bohnen, frittierter Mehlbanane und Tortillas. Teilweise wird zusätzlich Reis, Käse, mosh (vergleichbar mit Haferbrei) oder Rührei mit Tomaten und Zwiebeln serviert. Im Kaffeeland Guatemala wird natürlich auch gerne und viel Kaffee konsumiert, jedoch meist eine billige, qualitativ schlechtere Version  aus löslichem Kaffeepulver und viel Zucker. Leider sind nämlich die national angebauten und qualitativ guten Kaffeebohnen sehr teuer, da diese zum Großteil von Guatemala ins Ausland exportiert werden.

Mittagessen (=almuerzo) gibt es in Guatemala zwischen 12 und 14 Uhr und ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Viele Restaurants bieten ein festes Mittagsmenü mit einem bis vier Gängen an und auch bei Familien besteht das Essen meist aus mehreren Bestandteilen. Dazu gehören eine Suppe, ein Hauptgericht mit Reis oder Kartoffeln, einem Salat oder Gemüse und Fleisch. Das typische Gericht (=plato típico) besteht aus Hühnerfleisch, Reis, Bohnen, Käse, Salat und Tortilla.

Anders als in vielen anderen Ländern in Zentral- und Südamerika, isst man in Guatemala relativ früh zu Abend, meist zwischen 19-21 Uhr. Dieses besteht typischerweise aus einer leichteren Version des Mittagessens. Restaurants schließen oftmals schon gegen 22 Uhr, auch in Großstädten.

Spezialitäten

Zu besonders beliebten und speziell guatemalischen Speisen gehören unter anderem:

Tapado – Auflauf aus Fisch und Meeresfrüchten, Mehlbanane, Kokosmilch, Gewürze, Gemüse

Pepián – Hühnerfleisch oder Truthahn in einer scharfen Sesam-Tomaten-Sauce

Jocón – Eintopf aus Hühnerfleisch, Gemüse und Kräutern

Boxbol – Maisteig und Gehacktes, eingewickelt in Kürbisblätter und serviert mit Sauce

Getränke

Neben Kaffeebohnne werden in Guatemala auch Kakaobohnen angebaut, sodass Kakao schon bei den Maya zu einem beliebten Getränk gehörte. Es hat über die Jahre etwas an Bitterkeit verloren und wird auch heute noch entweder mit Wasser oder Milch zubereitet angeboten.

Guatemala hat zudem eine Vielzahl an frischem Obst und Gemüse zu bieten, sodass man an jeder Ecke für wenig Geld einen frischgepressten Saft erwerben kann. Beliebt sind vor allem die grünen Kokusnüsse, aus welchen man direkt mit einem Strohhalm trinken kann.

Vorsicht:

Leider kommen in Guatemala auch schon mal Tiere auf die Speisekarte, die vom Aussterben bedroht sind. So werden hier oft Schildkröte, Eidechse, Hirsch oder Gürteltier angepriesen. Als verantwortungsbewusster Reisender solltest du dich von solchen Angeboten auf jeden Fall fernhalten.

Hast du Lust noch mehr von Guatemala zu erfahren und könntest dir sogar vorstellen, mal für eine Weile dort zu leben? Dann informiere dich noch heute über die Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes in Guatemala, in diesem facettenreichen Land Zentralamerikas.

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